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Brustuntersuchung

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau, jede 10. Frau ist betroffen. Folgende Früherkennungsmaßnahmen sind neben der ärztlichen Tastuntersuchung empfehlenswert:

Eine kurze Anleitung

Untersuchung vor dem Spiegel

  1. Stellen Sie sich vor den Spiegel und stemmen Sie Ihre Arme in die Hüften. Achten Sie auf Veränderungen von Größe, Form und Hautoberfläche Ihrer Brüste und Brustwarzen.
  2. Heben Sie Ihre Arme hoch. Betrachten Sie Form und Größe Ihrer Brüste jeweils von vorne und von beiden Seiten. Vergleichen Sie beide Brüste und achten Sie auf das Neuauftreten von Dellen, Vorwölbungen und Hauteinziehungen.
  3. Neigen Sie den Oberkörper zur Seite der Brust, die Sie untersuchen wollen. Heben Sie mit der einen Hand die Brust der gleichen Seite leicht an und tasten Sie die Brust mit der anderen Hand in vorwärtsstreichenden Bewegungen ab. Wiederholen Sie die Untersuchung für die andere Seite und lassen Sie keinen Bereich aus.
  4. Umgreifen Sie Ihre Brustwarze und drücken Sie sie zwischen Daumen und Zeigefinger. Sollte Flüssigkeit aus der Brustwarze austreten, so teilen Sie dies bitte sofort Ihrem Arzt mit. Tasten Sie auch den Warzenvorhof ab.

Ertasten von Knötchen

  1. Tasten Sie die gesamte Brust mit allen Fingern der flachaufliegenden Hand ab. Üben Sie in kreisenden Bewegungen Druck auf die Brust aus, um Veränderungen unter der Haut zu spüren. Für tiefere Gewebsbezirke brauchen Sie etwas mehr Druck. Tasten Sie jedes Viertel sorgfältig ab und achten Sie besonders darauf, ob sich Gewebe unter der Haut nur schwer verschieben lässt.
  2. Heben Sie einen Arm und untersuchen Sie mit der anderen Hand die in den Achselhöhlen gelegenen Lymphknoten mit leichtem Druck. Gewöhnlich sind Lymphknoten nicht tastbar, achten Sie daher besonders auf ein Neuauftreten von Verhärtungen oder Knoten. Wiederholen Sie die Untersuchung auf der anderen Seite.
  3. Senken und entspannen Sie den Arm und wiederholen Sie die Tastuntersuchung der Lymphknoten. Wiederholen Sie die Untersuchung auf der anderen Seite. Achten Sie bei der Untersuchung der Brüste und Achselhöhlen vor allem auf Veränderungen im Vergleich zu den letzten Selbstuntersuchungen und informieren Sie bitte gegebenenfalls Ihre Frauenärztin/Ihren Frauenarzt.

Anzeichen von Brusterkrankungen können sein

  • Knotenbildung oder Verhärtung des Gewebes
  • Eingeschränkte Beweglichkeit der Brüste
  • Dellen, Veränderungen in Form und Größe der Brüste
  • Ziehen, Spannen oder Brennen in der Brust
  • Hautveränderungen und Rötungen
  • Rauhe, ekzemartige Oberfläche der Brustwarzen
  • Neuauftreten von eingezogenen Brustwarzen
  • Blutiger Ausfluss aus der Brustwarze
  • Tastbare Lymphknoten in den Achselhöhlen

 

 

Brustkrebs entsteht zumeist einseitig. Teilt man die Brust in Quadranten auf, so findet sich eine Häufung im oberen äußeren Quadranten.

Die regelmäßige Selbstuntersuchung Ihrer Brust sollte für Sie zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Jede Frau kann viel dazu beitragen, dass eine möglicherweise bösartige Erkrankung in einem sehr frühen Stadium entdeckt wird. Je früher eine bösartige Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen auf eine schonende Therapie und eine vollständige Heilung. Mehr als die Hälfte der Brustveränderungen werden von Frauen selbst entdeckt, oft bei alltäglichen Tätigkeiten wie Duschen oder Eincremen.

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